Anfahrt
Mit dem FlugzeugIn Berlin gibt es drei internationale Flughäfen,
Flughafen Tegel im Nordosten der Stadt,
Flughafen Schönefeld im Südwesten,
Flughafen Tempelhof so ziemlich in der Mitte Berlins.
Weitere Infos gibt es auf dem unten stehenden Link
http://www.berlin-airport.de
Mit dem Zug
Es befinden sich mehrere Bahnhöfe in der Stadt mit Regional- und Fernverkehr. Der Bahnhof Zoologischer Garten und der Ostbahnhof sind die Fernverkehrsbahnhöfe. Ab voraussichtlich 28.05.2006 gehört dann auch noch der „Berlin Hauptbahnhof- Lehrter Bahnhof“ dazu. Eine Fahrkarte der Deutschen Bahn ist i.d.R auch im ÖPNV Berlin gültig - am besten im Zug den Schaffner fragen.
Mit dem Auto
Zentrum / Zentrum Alexanderplatz sind vom Ring ausgeschildert.
Achtung: „Zentrum“ allein meint Zentrum West: Kurfürstendamm / Zoologischer Garten.
Mit dem Bus
Der ZOB (Zentraler Omnibusbahnhof) am Kaiserdamm ist der An - und Abfahrtspunkt für Reisebusse in Berlin.
Zentraler Omnibusbahnhof Berlin
Masurenalle 4-6
14057 Berlin
http://www.gulliver.de
http://www.berlnienbus.de
http://www.eurolines.de
Fortbewegung in der Stadt
Die gute Nachricht vorweg: die Tickets, die man kaufen kann, egal ob in Bus, S-Bahn, TRAM oder U-Bahn, sind in sämtlichen öffentlichen Verkehrsmitteln gültig, und nicht nur in dem, in dem man es gekauft hat.Berlin ist in 3 Tarifzonen unterteilt, A, B, und, wer hätte das gedacht, C.
C wird nur für Ausflüge wie z.B. Potsdam oder Sachsenhausen benötigt - alle innerstädtischen Ziele lassen sich mit A und B erreichen.
Informationen zu den aktuellen Fahrpreisen etc. unter
http://www.bvg.de
( http://bvg.de/index.php/de/Common/Document/field/file/id/68 )
Der Nachtverkehr beginnt gegen 24 Uhr und endet ca. 4.30 Uhr. In der Woche wird der Nachtverkehr ausschließlich von Bussen und Straßenbahnen übernommen.
Am Wochenende (Freitag/Samstag und Samstag/Sonntag) und an Tagen vor Feiertagen fahren auch ein paar Regionalzüge, S - und U - Bahnen. Welche genau erfährt man unter
http://www.oepnv-berlin.de
Nachtlinien erkennt man an einem „N“ vor der Liniennummer.
Die berühmtesten und schönsten Busstrecken der BVG sind wohl die der Linien 100 und 200. Der Bus 100 fährt zwischen Zoologischer Garten und Alexanderplatz. Der Bus 200 fährt vom Zoologischen Garten über den Potsdamer Platz zur Michelangelostraße, Prenzlauer Berg. Diese Strecken legt man ganz entspannt mit einem Doppeldeckerbus zurück. Am Besten sind natürlich die Plätze oben ganz vorne am großen Fenster um besser zu gucken.
Taxitarif
Wer sich in der Stadt gerne mal mit dem Taxi fortbewegt, sollte wissen, dass es unter anderem einen Kurzstreckenpauschaltarif. Dieser beträgt 3 € pro Fahrt und gilt 2 km. Man kann ihn allerdings nur in Anspruch nehmen, wenn man das Taxi heranwinkt und dem Fahrer sofort bei Fahrtbeginn mitteilt, dass man den Kurzstreckenpauschaltarif nutzen will.
Weitere Information über Tarife und Taxen gibt es hier
http://www.taxi-in-berlin.de
Geographie
Geographische Lage: 52°N/13°OHöchste Erhebung: Großer Müggelberg 115 m (natürlich), Teufelsberg 115 m (aufgeschüttet)
Größter See: Großer Müggelsee 7.656.521 m², 8,92 m Tiefe, 36.522.136 m³ Volumen
Größte Ausdehnung: 45 km in ost-westlicher Richtung, 38 km in nord-südlicher Richtung
Berlin ist gänzlich vom Bundesland Brandenburg umschlossen und liegt im Osten der Bundesrepublik Deutschland. Bis zur polnischen Grenze sind es ungefähr 70 km und die Ostsee erreicht man nach etwa 200 km.
Berlin hat eine eiszeitlich geprägte Landschaft und liegt im Warschau - Berlin Urstromtal zwischen den Hochebenen des Barnim und des Teltow. Wesentliche Teile Berlins befinden sich heute auf den Hochebenen. So liegen zum Beispiel große Teile der Bezirke Pankow und Reinickendorf auf dem Barnim und die Haupteile der Bezirke Neukölln, Steglitz-Zehlendorf, Charlottenburg-Wilmersdorf und Tempelhof-Schöneberg auf dem Teltow. Der Bezirk Spandau wird widrum weder dem Urstromtal, noch dem Barnim oder dem Teltow angerechnet, sondern gehört teilweise zur Nauener Platte.
Seen und Flüsse
Berlins größte SeenMüggelsee 7.656.521 m², Tegeler See 3.957.622 m², Langer See 2.432.101 m², Großer Wannsee 2.819.000 m², Seddinsee 2.685.000 m², Zeuthener See 2.326.181 m², Jungfernsee 1.270,700 m², Dämeritzsee 1.027.336 m², Niederneuendorfer See 946.747 m², Groß-Glienicker See 667.072 m², Schlachtensee 415.612 m², Heiligensee 320.153 m², Flughafensee 305.595 m², Grunewaldsee 172.657 m², Krumme Lanke 140.179 m², Elsensee (Kaulsdorfer Baggerseen) 132.776 m², Baggersee Arkenberge 130.252 m², Weißer See (Weißensee) 83.011 m², Plötzensee 76.195 m², Biesdorfer Baggersee 75.642 m², Spektelake (Spektesee) 75.593 m², Malchower See 74.318 m², Hundekehlensee 70.008 m², Lietzensee 63.572 m² Halensee 55.887 m²
Berlins längste Flüsse
Die Berliner Stadtgrenzen durchfließen die Flüsse Spree, Dahme und Havel, sie haben zusammen eine Strecke von etwa 120 km, die Kanäle bringen es auf eine Gesamtlänge von ca. 67 km. Die kleineren Nebenwasserläufe wie Fredersdorfer Fließ, Tegeler Fließ, Nordgraben und andere, weisen eine Länge von etwa 75 km auf. Spree 45,1 km, Havel 27,1 km, Panke 17,6 km, Dahme 16,4 km, Wuhle 15,7 km
Berlin ist umringt von einer extrem wald- und wasserreichen Landschaft. Im Bezirk Spandau mündet die Spree in die Havel und durchfließt den westlichen Teil Berlins in nord - süd Richtung. Die sehr langsam fließende Havel hat die Landschaft über mehrere Jahrzehnte geformt und seenartige Erweiterungen wie den Tegeler See oder den Wannsee, zahlreiche Schilfgürtel, Wälder und Feuchtgebiete geschaffen.
Müggelsee
Das größte Gewässer Berlins, der Große Müggelsee (beliebter Badeort), nimmt einen großen Teil der Gesamtfläche des Bezirks Treptow-Köpenick ein. Durch ihn fließt auch die Spree, die auf den Teilstücken Dämeritzsee, Müggelsee und Müggelsee - Köpenick als Müggelspree bezeichnet wird. Das am Nordufer des Müggelsees gelegene Wasserwerk Friedrichshagen entnimmt dem See einen Großteil seines Rohwassers. Außerdem befinden sich zahlreiche Tiefbrunnen in Ufernähe, die neben einem geringen Anteil Grundwasser vor allem Uferfiltrat fördern. Seine Entstehung führt auf das Pleistozäns zurück.
Hier ist auch eine der größten Waldlandschaften Berlins zu finden, der Berliner Stadtwald am Müggelsee. Weitere große Waldlandschaften sind z.B. der Grunewald an der Havel, der Spandauer Forst und der Tegeler Forst am Tegeler See.
Teufelssee (Köpenick)
Rund 700 Meter südlich des Großen Müggelsees kann man einen nicht gerade großen, aber dennoch sehr schönen und vor allem sagenumwogenen See finden. Der 1,6 ha kleine Teufelssee liegt am Fuße des kleinen Müggelberges in der Köpenicker Bürgerheide. Er ist ein flaches und nährstoffreiches, in der Eiszeit entstandenes Hochmoor, das Schmelzwasser als Senke ausgestrudelt hatten. Um den See herum führt ein, von der Waldschule Teufelssee betreuter, 3 km langer Wanderweg, auf dem man viele Pflanzen, wie z.B. Teichrosen, Wasserschierling oder Sonnentau entdecken kann.
Eine dieser schon angedeuteten sagenumwogenen Geschichten handelt vom Namen des Sees, wonach er diesen aufgrund eines Teufelsalters erhielt, der sich vor geraumer Zeit an seinem Ufer befunden haben soll. Eine andere Sage erzählt von einem verwunschenen Schloss, das samt seiner Prinzessin hier versank und einmal im Jahr zur Johannisnacht soll die Prinzessin wieder aus dem See steigen. Am Rand des Teufelssees lag früher übrigens ein großer Stein mit Namen Prinzessinenstein, der auf den Standort des Schlosses hinwies. Eine weitere Geschichte handelt von einem Schlossfräulein, das in den See gegangen war, weil es von einem Jäger verfolgt wurde und dort noch heute auf seinen Erlöser wartet. Die vorerst letzte Erzählung an dieser Stelle dreht sich um ein Mädchen, das sich in einen schönen Wassermann verliebt, der sie täglich am Ufer des Sees mit Süßem versorgt. Als die Eltern das Kind gewaltsam nach Hause holen, erkrankt es und stirbt vor Sehnsucht nach dem geliebten Wasserwesen.
Teufelssee (Grunewald)
Der Köpenicker Teufelssee ist nicht zu verwechseln mit dem gleichnahmigen See im Berliner Grunewald. Er ist 2,4 ha groß und liegt am Ende der Teufelsseechaussee, südwestlich des Teufelsbergs. Das Nordufer zählt mit zum Naturschutzgebiet Teufelsfenn, am Südufer befindet sich eine Badestelle und nahe dem Ostufer steht das älteste erhaltene Wasserwerk Berlins, das 1872-1873 erbaute (1969 stillgelegt) Wasserwerk Teufelssee, welches heute zum Naturschutzzentrum Ökowerk Teufelssee gehört. Der See hat einen eiszeitlichen Ursprung und entstand aus eingelagerten Toteisbrocken. Das Gebiet, in dem sich der abflusslose See befindet, bezeichnet man als Teufelssee-Pechsee-Barssee-Rinne, eine eiszeitliche Schmelzwasserrinne.
Berge
Die bekanntesten Berge BerlinsGroßer Müggelberg (115 m), Köpenick, höchster Berg in Südost-Berlin
Teufelsberg (115 m), Grunewald-Nordrand, Trümmerberg in West-Berlin
Ahrensfelder Berge (112 m), Marzahn-Hellersdorf, im Landschaftspark Wuhletal
Schäferberg (103 m), Berlin-Wannsee, Südwest-Berlin
Kienberg (102 m), Marzahn
Oderbruchkippe (91 m), Volkspark Prenzlauer Berg, Trümmerberg
Dörferblick (86 m), Rudow, Trümmerberg
Humboldthöhe (85 m), Wedding, Volkspark Humboldthain, Trümmerberg
Großer Bunkerberg (78 m), Volkspark Friedrichshain, Trümmerberg
Insulaner (78 m), Bezirk Schöneberg, Trümmerberg mit Wilhelm-Foerster-Sternwarte
Rudower Höhe (70 m), Rudow
Fichtenberg (68 m), höchste Erhebung in Berlin-Steglitz
Rixdorfer Höhe (68 m), Bezirk Neukölln, Trümmerberg im Volkspark Hasenheide
Püttberge (68 m), Rahnsdorf
Böttcherberg (66 m), im Bezirk Berlin-Zehlendorf
Kreuzberg (66 m), im Viktoriapark Kreuzberg
Heinerdorfer Berg (auch "Steinberg") (53 m), in Berlin-Heinersdorf
Naturschutzgebiet Windmühlenberge (52 m), in Berlin-Gatow
Müggelberge
Die Müggelberge sind ein bewaldeter Höhenzug im süd-östlichen Bezirk Treptow-Köpenick. Auf ca. 7 km² sind der kleine Müggelberg mit 88 m Höhe und der Große Müggelberg mit 115 m Höhe (gleichzeitig der höchste natürliche Berg Berlins) herausragend. Die Müggelberge sind in der vorletzten Saale- bzw. in der jüngsten Weichsel - Eiszeit aufgebaut und geformt worden und bestehen zum größten Teil aus Schmelzwasser und Geschiebemergel. Die Ablagerungen, aus den sie bestehen, wurden vom Eis zum Teil massiv gestaucht, dennoch kann man von ihnen nicht als Endmoräne sprechen, da sie völlig isoliert wie eine kleine Insel im Berliner Urstromtal liegen und keinen Sander besitzen. In ihrer heutigen Form sind sie wahrscheinlich beim Vorstoß des Inlandeises und nicht beim Zurückschmelzen des Selbigen entstanden. Auf dem Kleinen Müggelberg kann man den Müggelturm finden, einen Aussichtsturm mit einem Ausblick von bis zu 50 km. Auf dem Großen Müggelberg befinden sich der Stumpf des unvollendeten Fernsehturms Berlin-Müggelberge und ein Sendemast. Desweiteren befand sich früher auf dem Großen Müggelberg die Bismarckwarte, ein 40 Meter hoher Turm mit einer 29 Meter hohen Aussichtsplattform und einer 2 Meter durchmessenden Feuerschale, in der während der Olympischen Sommerspiele 1936 ein von Berliner Schülern gebrachtes Feuer brannte. Im April 1945 wurde die Bismarckwarte von deutschen Truppen gesprengt, um den sowjetischen Armeen keine schon von weitem erkennbaren Orientierungspunkte zu geben. Heute befinden sich leider keine Überreste mehr auf dem Berg. Ein maximal 70 Meter hoher Teil in den nord-westlichen Ausläufern der Müggelberge wird als Kanonenberge bezeichnet. Um 1900 erhielt ein Bauunternehmer die Erlaubnis hier Sand zu schürfen, diese Erlaubnis wurde allerdings aufgrund von Protesten der Bevölkerung bald wieder aufgehoben. In der entstandenen 250 Meter langen und 80 Meter breiten Sandgrube (Sandschurre) führte die preußische Armee Schießübungen mit neuen Kanonen durch, wodurch die Gegend ihren Namen bekam.
Teufelsberg
Der 115 m hohe Teufelsberg (auch Monte Klammotte genannt) ist ein aus Trümmerschutt des II. Weltkrieges künstlich entstandener Berg (1950-1972 aus 26 Kubikmetern Schutt) im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, noch genauer im nördlichen Grunewald auf dem ehemaligen Gelände der Wehrtechnischen Fakultät (gebaut 1937). Er ist Berlins größter Trümmerberg und zählt gemeinsam mit dem gleichhohen großen Müggelberg zu den höchsten Erhebungen der Stadt.Er erhielt seinen Namen vom nahegelegenen Teufelssee. Auf dem Teufelsberg befindet sich eine ehemalige US-Abhörstation, die 1992 von den Amerikanern aufgegeben wurde.Desweiteren befinden sich hier mehrere Freizeitanlagen, wie z.B. ein Skihang, auf dem sogar mal ein Worldcuplauf ausgetragen wurde oder eine der längsten Rodelbahnen Berlins.
Klima
Berlin liegt in der gemäßigten Klimazone. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 9,2°C und die mittlere jährliche Niederschlagsmenge liegt bei 578 mm. Die wärmsten Monate sind der Juni, der Juli und der August und die kältesten Monate sind der Dezember, der Januar und der Februar.
Flora und Fauna
Die oberste Naturschutzbehörde des Landes Berlin hat 17 Flora und Fauna Habitatgebiete (FFH) ausgewiesen. Dazu gehören die Pfaueninsel, der Grunewald, der Spandauer Forst, das Tegeler Fließtal, die Falkenberger Rieselfelder, der Wilhelmshagen - Woltersdorfer Dünenzug, die Müggelspree, die Zitadelle Spandau, das Wasserwerk Friedrichshagen, das Wasserwerk Tegel, die Baumberge, der Schlosspark Buch, die Fließwiese Ruhleben, das Fredersdorfer Mühlenfließ, das Teufelsseemoor Köpenick, das Fort Hanneberg sowie der Müggelsee mit seinen tierischen Bewohnern (im/am Wasser, am Land und in der Luft) den Fledermäusen, Bibern, Fischottern, verschiedenen Froscharten und vielen anderen.Außerdem zählen der westliche Düppeler Forst, der Grunewald, der Spandauer Forst, das Tegeler Fließtal und das Müggelspreegebiet zu den 5 ausgewiesenen Vogelschutzgebieten Berlins in denen beispielsweise Vogelarten wie Spechte, Schwalben, Eisvögel, Kraniche oder Bussarde beheimatet sind.
Berliner Wasser ist Trinkwasser
Die Berliner Wasserbetriebe betreiben zur Zeit neun Wasserwerke, die aus mehr als 800 Brunnen Grundwasser aus einer Tiefe von 30 m bis 170 m fördern und aufbereiten. Über ein 7.843 km langes Trinkwasserrohrnetz gelangt täglich qualitativ hochwärtiges Trinkwasser in die Berliner Haushalte. Das Grundwasser wird aus dem Warschau-Berlin Urstromtal (besteht aus Sanden, Kiesen, Geschiebmergel, Tonbänken) gepummt und besitzt eine sehr gute Qualität, die man halten muss. Aus diesem Grund hat man in der Nähe von Wassergewinnungsanlagen Wasserschutzgebiete bestimmt, in denen je nach Entfernung der jeweiligen Brunnen bestimmte Tätigkeiten bzw. Nutzungen ganz verboten oder nur mit Genehmigungen erlaubt sind. Diese Gebiete bestehen aus der weiteren Schutzzone, Zone III., der engeren Schutzzone, Zone II. und dem Fassungsbereich, Zone I. In Sickerteichen- und Becken lässt man zum Ausgleich der Grundwasserförderung aufbereitetes Oberflächenwasser versickern. Das bereitgestellte Trinkwasser hält die strengen Grenzwerte der Trinkwasserverordnung ein und unterschreitet sie auch teilweise enorm. Es kann daher ohne Bedenken getrunken und zur Nahrungsmittelzubereitung (auch für Säuglinge) verwendet werden.
Braunkohletagebau in der Nähe Berlins
In Deutschland gibt es drei Braunkohletagebaugebiete, das Reihnische Revier, das Mitteldeutsche Revier und das Lausitzer Revier. Bei dem Gebiet in der Nähe Berlins handelt es sich um das Lausitzer Revier, welches aus einem brandenburgischen und einem sächsischen Teil besteht.Bereits seit ca. 200 Jahren wird hier Braunkohle abgebaut. Das geschah zunächst nur in kleineren Mengen zur Gewinnung von Heizmaterial und zur Brikettierung. Aufgrund geringer Erdölreserven, niedriger Erdgasvorkommen und Steinkohlemangels war die Braunkohle mit Entstehen der ehemaligen DDR von große Bedeutung.
Da die DDR ihre Modernisierungs- und Industriealisierungspläne realisieren wollte und Anfang der 80er die Öllieferungen knapper wurden, betrieb man in der Lausitz eine äußerst aggresive Förderung der Braunkohle. 1988 wurden im durchgehenden Drei-Schicht-System aus 17 Tagebauen 310 Mio. Tonnen Braunkohle gefördert.
Natürlich blieb diese extreme "Ausbeute" nicht ohne Folgen für die Umwelt. Der großflächige Abbau brachte bespielsweise erhebliche Veränderungen des Wasserhaushaltes hervor. Grundwasserabsenkungen beinträchtigten die Landwirtschaft und die Vegetation, wobei ein Grundwasserdefizit von 9,3 Mrd. m³ auf einer Fläche von ca. 2100 km² entstand. Desweiteren zierten diverse Auskohlungslöcher und mehr als dreihundert Tagebaurestlöcher die Landschaft des Braunkohlereviers.
1990 begann ein Austausch der einseitigen Ausrichtung auf Braunkohle gegen einen besseren Energiemix und die langsame Sanierung einiger Gebiete der Lausitz. Im Lausitzer Revier wurden bisher acht Tagebaue, 15 Brikettfabriken und 7 Kraftwerke geschlossen.
Im brandenburgischen Teil gibt es heute noch zwei Tagebaue und ein Kraftwerk, die in Betrieb sind (Welzow-Süd - größtes Tagebaugebiet, Cottbus-Nord - kleinstes Tagebaugebiet, Jänschwalde - Kraftwerk), der hiesige Braunkohleförderer ist Vattenfall Europe.
Mitwohnzentralen
Viele Menschen verspüren den Drang in Berlin nicht nur Urlaub zu machen, sondern sich auch zeitweise oder ganz nieder zu lassen. Um es diesen besagten Mitmenschen leichter zu machen eine Bleibe zu finden, gibt es hier nun ein paar Anlaufstellen, die einem sicherlich weiter helfen können.Agentur Wohnwitz
Holsteinische Straße 55
10717 Berlin
Tel: (030)8618222
(030)8619192
Web: http://www.wohnwitz.com (Englisch und Deutsch)
E-Mail: Info@Wohnwitz.com
Öffnungszeiten: Mo-Fr, 10-19 Uhr
Sa, 11-14 Uhr
City Mitwohnzentrale
Linienstraße 111
10115 Berlin
Tel: (030)3019430
Web: http://www.city-mitwohnzentrale.com (Englisch/Deutsch)
E-Mail: berlin@city-mitwohnzentrale .com
Wohn-Agentur freiraum
Wiener Straße 14
10999 Berlin
Tel: (030)6182008
Web: http://www.freiraum-berlin.com (Englisch und Deutsch)
E-Mail: info@freraum-berlin .com
Wohnagentur am Mehringdamm
Mehringdamm 66
10916 Berlin
Tel: (030)7862003
Web: http://www.wohnung-berlin.de (nur Deutsch)
E-Mail: info@wohnung-berlin .de
Homecopany
Joachimstaler Straße 17
10719 Berlin
Tel: (030)19445
Web: http://www.homecompany.de (Englisch und Deutsch)
E-Mail: berlin@homecompany.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr, 9-18 Uhr
Sa, 11-14 Uhr
fine + mine
Neue Schönhauser Straße 20
10178 Berlin
Tel: (030)2355120
Web: http://www.fineandmine.de (Englisch und Deutsch)
Weitere Websites mit Wohnungsanzeigen etc:
http://www.berlin.de
unter der Rubrik „Anzeigen Märkte“ und dann Immobilien oder Anzeigenmarkt der Berliner Zeitung & Berliner Kurier
http://www.studentenwohnungsmarkt.de
oder natürlich hilft auch die gute alte Suchmaschine
http://www.google.de
und ein Blick in die Berliner Zeitungen loht sich ebenfalls.

